Fotos im Blog

Fotos im Blog

Fotos im Blog sind total wichtig! Zumindest ist das die Quintessenz, wenn man zu dem Thema im Netz recherchiert. Und klar, natürlich ist ein Blog, der mit schönen Bildern gespickt ist, interessanter als eine rein textbasierte Website. Das war so und wird wohl auch immer so sein. Nicht ohne Grund stöhnen meine Schüler, wenn sie einen Text oder gar ein Buch lesen sollen, das nur aus Buchstaben besteht. Und nicht nur die Leser stehen auf bunte Bilder – auch Google und Co. bewerten die Internetseite wesentlich besser, wenn sie mit Fotos garniert wird. Und ich will ja, dass ihr mich findet und meinen Blog dann noch interessant findet!

Symbol statt Information

Mein Problem zu Beginn war nur, dass ich nicht wusste, was für Bilder ich denn nehmen soll. Schließlich wollte ich Fotos, die zum Thema passen und im Idealfall einen Mehrwert an Informationen bieten. Doch gerade bei dem aktuellen Thema „Blogstart“ ist das sehr schwierig. Schließlich möchte ich nicht ständig Screenshots einer Webseite posten, auf der die Leser eh schon sind.

Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, hier mit symbolhaften Bildern zu arbeiten…da kommt ein Foto einer Buchseite zum Einsatz, wenn es ums Schreiben geht oder Fragezeichen, wenn es ums Suchen und Gefundenwerden geht. Ich selbst empfinde es nicht als das Optimum und freue mich schon, wenn ich eine Challenge zu einem Thema machen werde, bei dem ich reichlich informative Bilder einbinden kann.

Selbst fotografieren oder lizenzfreie Bilder nutzen?

In dem Moment, in dem ich mich für symbolhafte Fotos entschied , war klar, dass ich diese nur zu einem kleinen Teil selbst herstellen kann. Denn bei diesen Bildern spielt die gute Qualität eine große Rolle, soll das Bild doch Stimmung erzeugen. Leider besitze ich derzeit nur mein Mittelklasse-Smartphone und keine Profiausrüstung, was das Fotografieren natürlich noch ein wenig mehr erschwert. Ich brauchte also eine Quelle für gute und möglichst kostenlose Bilder, die ich selbstverständlich legal nutzen kann.

Fotos im Blog – möglichst kostenlos

Es gibt Fotos, für die keine Lizenzgebühren anfallen, dass heißt aber nicht, dass sie kostenlos sind. So muss man auf shutterstock.com z.B. Pakete kaufen, mit denen man dann auf eine bestimmte Menge an Bildern Zugriff hat. Man zahlt also für die Bildernutzung, nicht aber für die Lizenz der einzelnen Bilder. Im folgenden eine Auswahl an möglichen Verzeichnissen mit tatsächlich kostenlosen Bildern.

Bei Open Content handelt es sich so um Inhalte, die kostenlos genutzt und verbreitet werden dürfen, allerdings bleibt das Urheberrecht bestehen, also darf ich das Bild nicht als mein Bild ausgeben und das Werk muss entweder durch den Wegfall der Schutzfrist oder aber durch einen speziellen Lizenzvertrag, der dies regelt, zum Allgemeingut werden. Das Copyright ist übrigens nahezu dasselbe wie das Urheberrecht.

Creative Commons bezeichnet eine Organisation, die Standard-Lizenzverträge entwickelt, mit denen man seine Kreativleistung wie z.B. ein Foto für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen kann. Was der Nutzer dann mit den Fotos machen kann, regelt der entsprechende Lizenzvertrag. So kann es sein, dass ich den Namen des Urhebers nennen muss, andere Lizenzen erlauben keine Veränderungen des Bildes und auch die Art, wie ich das Bild kommerziell nutzen kann, wird geregelt. Also sollte man sich bei CC-Bildern immer genau informieren, was überhaupt möglich und erlaubt ist.

Quellen für dein Foto im Blog

Bildersuche bei google: Möglich, aber mühselig und riskant, da nicht jedes Bild dann tatsächlich kostenlos bzw. lizenzfrei ist. Hier immer genau auf die Herkunft achten. Auf gar keinen Fall sollte man Bilder blind über copy and paste einfügen, denn schon manch einer hat dann sein blaues Wunder erlebt und musste sich mit Anwälten, Gerichten und Geldstrafen herumschlagen.

pixabay.com: die Datenbank enthält über 1,5 Mio Dateien, es handelt sich um eine Community, die Bilder teilt, eine Quellenangabe ist freiwillig, Dateien müssen heruntergeladen werden, eine Unterstützung des Fotografen ist wie bei den meisten Bildplattformen über Spendenbasis (Paypal) möglich.

pexels.com: Hier findet man eine wachsende Anzahl von kostenlosen Bildern mit der eigenen kostenfreien pexels-Lizenz, die ein Verwenden, Weiterverbreiten und auch Verändern erlaubt. Nicht erlaubt ist die kommerzielle Nutzung z.B. als T-Shirt-Druck und ähnliches. Das Herunterladen ist auch ohne Registrierung möglich.

freephotos.cc: Kleine, aber feine Datenbank mit Bildern mit CreativeCommon-Lizenzen. Diese Seite sammelt OpenContent-Bilder aus anderen Datenbanken wie z.B. pexels, hat aber auch ein Kontingent von Fotos, die dort hochgeladen wurden. Meist ist auf den Bildern ein Quellenhinweis zu sehen, manchmal wird man aber auch zu einer anderen Plattform weitergeleitet. Leider ist die genaue cc-Lizenz nicht einsehbar.

Flickr.com: Der Klassiker der Fotodatenbanken – eine riesige Bildplattform, die es ermöglicht eigene Bilder hochzuladen, bestimmten Gruppen zur Verfügung zu stellen und zu veröffentlichen. Hier ist dann aber zwingend ein Link zur entsprechenden Flickr-Seite notwendig. Leider sind die Bedingungen als auch die FAQs auf Englisch. So sind gerade die feinen rechtlichen Aspekte, die ja schon auf Deutsch nicht immer ganz leicht zu verstehen sind, mit Vorsicht zu genießen. Wer sich hier aber durchwurschtelt, kann sicherlich Tage und Woche in der Bildersuche schwelgen!

canva.com: Eine Seite, die ich liebe. Es ist viel mehr als eine Bilderdatenbank, denn hier kann ich in erster Linie gefundene Bilder für meinen Blog bearbeiten und mit einem passenden Design versehen.

Eine gut verständlicher Artikel, der sich nicht nur mit den Unterschieden der Bildrechte beschäftigt, sondern auch einen Leitfaden für den Umgang mit den CreativeCommon-Lizenzen anbietet, findet man auf iright.info. Darüber hinaus werden hier weitere Bildquellen genannt (Hier lohnt sich auch ein Blick in die Kommentare!)

Übrigens:

Meine Fotos stelle ich meist auch auf Instagram rein. Da habe ich mir unter 30daysofthings ein Profil speziell für den Blog eingerichtet! Somit ist die Challenge für Tag 15 auch schon erledigt 😉

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