Die bunte Welt der Challenge-Blogs!?

Die bunte Welt der Challenge-Blogs!?

Die Aufgabe für heute war, mal zu schauen, welche Blogger es gibt, die ähnlich wie ich über verschiedene 30-Tage-Challenges oder Projekte schreiben. So begab ich mich auf die Suche nach weiteren Challenge-Blogs.

Selten das Gesamtpaket

Eigentlich war ich davon ausgegangen, massenweise Challenge-Blogs zu finden. Schließlich wird man bei Pinterest oder Youtube regelrecht von Herausforderungen überschwemmt. Doch das Ergebnis meiner ersten Google-Suche war recht übersichtlich. Das Gesamtpaket, also Blogs, die Challenges zu verschiedenen Themen in den Mittelpunkt stellen, fand ich nur auf englischsprachigen Seiten und wenigen deutschen Blogs. Ausgenommen davon berichten natürlich reichlich Magazine von Challenges, doch das ist ja nun eine ganz andere Sache.

Dabei sieht es Sina von sina-jasur.de so wie ich: Eine 30-Tages-Challenge ist eine spannende Sache und kann dein Leben verändern. So geht sie auf ihre Blog immer mal wieder verschiedene Ernährungsthemen und auch Aufgaben zum minimalistischen Leben an und lässt ihre Leser daran teilhaben.

Eine ähnliche Motivation wie ich, nämlich immer mal wieder neue Dinge zu lernen und zu erleben, hat auch Leopold Bosankic von leobosankic.com. Er widmete sich einige Monate lang jeweils einem neuen Gebiet, dass dann auch oft fern von den üblichen Themen war. Ob luzides Träumen oder Mentalismus, er probierte es einen Monat lang aus und berichtete in seinem Blog darüber. Leider führt er diese Idee aktuell nicht weiter. Wie auch bei Sina ist es allerdings auch nicht das alleinige Thema des Blogs. Während Sina über ihre Seite auch ihre Bücher promotet, beschäftigt sich Leopold hauptsächlich mit der Startup-Szene in Deutschland und Österreich.

Oft einzelne Challenges

Sehr viel häufiger trifft man allerdings auf Blogs, die thematisch passend jeweils über eine Challenge berichten. So scheint es fast zum guten Bloggerton zu gehören. Auf Fitness-Blogs taucht mindestens eine „30-Tage-Fitness-Challenge auf“, die meisten Koch-Blogger probieren auch mal das „30-Tage-Zuckerfrei-Programm“ aus, auf Bücherblogs gibt es Lese-Challenges und auf DIY-Seiten wird zur Bastel-Challenge aufgerufen. Challenges sind letztendlich in.

Lustig sind hierbei Aufgaben-Marathons, in denen sich die Blogger gegenseitig herausfordern. Da werden täglich Aufträge gestellt und alle teilnehmenden Blogschreiber nutzen diese Vorlage dann für entsprechende Posts auf dem eigenen Blog. Dabei entsteht ein reger Austausch und eins spannende Bandbreite an Herangehensweisen und Themen. Wie ich schon sagte, eigentlich sind Challenges ja auch in.

Tatsächlich sind Programme, die darauf abzielen, in kurzer Zeit diszipliniert an einem Ziel zu arbeiten oft so populär, dass sie sogar verkauft werden. Nicht immer ist es der Monat, manchmal läuft eine Challenge nur über eine Woche, manchmal sogar über ein Jahr. Aber das ist eher selten. Selbst in gängigen Online-Shops finden sich daher hunderte Artikel und Bücher zu 7-/14-/21- oder 30-Tage-Herausforderungen. Insbesondere im englischsprachigen Raum ist das noch ein wenig extremer. Hier führen Links zu Challenges ganz oft zu Bestellseiten, wo ebooks, Programme oder auch spezifische Produkte angeboten werden.

Thematisch kann man vor allem zu folgenden Dingen Challenges finden (wobei es nahezu kein Bereich gibt, zu dem es keine Challenge existiert 🙂 )

  •  Sport/Fitness
  •  Ernährung
  •  Lebensstil/Persönlichkeitsentwicklung
  •  Aufräumen/Minimalismus
  •  Kreatives (DIY, Fotografieren, Schreiben…)
  •  Bücher/Filme
  •  Lernen

Projekt-Blogs

Etwas anders gelagert sind sogenannte Projekt-Blogs. Sie begleiten ein einzelnes Projekt und sind somit meist zeitlich begrenzt. Typische Themen sind hier der Hausbau, eine Weltreise oder auch das Restaurieren eines Oldtimers. Bei großen Projekten, die im Team realisiert werden, schreiben dann auch schon mal mehrere Autoren mit.

Für mich als Lehrerin sind in diesem Sektor besonders die Projekt-Blogs von Lerngruppen interessant, die sich zeitweilig mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen und ihre Ergebnisse und Erfahrungen dann in einem Blog veröffentlichen. Allerdings liegen sie damit fast immer weit weg von meiner Blog-Idee.

Was ich mitnehme

Im Titel sprach ich von der bunten Welt der Challenge-Blogs. Jetzt, zum Ende würde ich eher von der bunten und sehr abwechslungsreichen Welt der Challenges sprechen. Ich habe zwar nur ganz begrenzt Blogs gefunden, die meine Konzeptidee teilen, aber eines ist klar: Projekte, die auf einen kleinen Zeitraum begrenzt sind, interessieren die Blogwelt.

Die Tatsache, dass ich nicht auf ein einzelnes Gebiet beschränkt bin, verbuche ich für mich erst einmal als Vorteil. So habe ich die Chance, viele verschiedene Leser anzusprechen und viele unterschiedliche Themen auszuprobieren.

Natürlich habe ich schon jetzt eine kleine Wunschliste von Herausforderungen, die ich gerne mal durchführen möchte. Besonders angetan haben es mir folgende Ideen:

– Die Bücherchallenge läuft ja schon und interessiert mich deshalb, da es hier viele tolle Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Bloggern gibt.

– An mein Durchhaltevermögen wird ganz bestimmt die Zuckerfrei-Challenge appellieren. Ich bin ein totaler Zuckerjunkie, weiß aber, dass das nicht so wirklich gut für mich ist. Von einer Challenge verspreche ich mir einen Boost der Motivation.

– Das Hygge-Experiment oder auch die Glücks-Challenge hören sich schon verlockend an. 30 Tage glücklich sein – wow!

– Gerne möchte ich euch auch mit in meinen Garten nehmen und mir und der Welt beweisen, dass ich auch mit zwei Daumen, die alles andere als grün sind, ein kleines, grünes Paradies schaffen kann.

– Bestimmt werde ich auch versuchen, die ein oder andere Sprache in 30 Tagen so gut zu erlernen, dass sie den Praxistest überstehen kann. Dann nehme ich euch mit in den Urlaub und erzähle euch, wie gut es klappt.

2 Gedanken zu „Die bunte Welt der Challenge-Blogs!?

  1. Ich musste gerade etwas schmunzeln. Im Zug meiner Bucketlist habe ich schon 30 Tage auf Zucker verzichtet und keine Lebensmittel weggeworfen. Aber mein Blog geht eben nicht nur über die challenges. Ich finde 30 tage ist der ideale Zeitraum für neue Angewohnheiten.

  2. Hallo Denise,
    danke für deinen Kommentar 🙂 Du hast Recht, 30 Tage sind wirklich ein guter Zeitrahmen, um solche Dinge auszuprobieren. Und wenn es einem gut gefällt, hindert einen ja nichts, es weiterzumachen 😉
    Liebe Grüße,
    Steffi

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