Blog-Challenge Tag 10: SEO oder wie werde ich gefunden?

Blog-Challenge Tag 10: SEO oder wie werde ich gefunden?

Die Frage, ob und wie ich durch eine Suchmaschinenoptimierung besser bei Google und Co. gefunden werden kann, stelle ich mir eigentlich nicht erst seit heute. Wer meine Seite ein wenig verfolgt hat, konnte feststellen, dass ich daher ständig hier und da etwas zu verbessern versuche.

In diesem Beitrag werdet ihr lesen, was dieses ominöse SEO aber überhaupt ist, wie es funktioniert, warum es wirkt und was ich für mich da herausgezogen habe. Schaut, was SEO mit 30daysofthings.de macht 😉 !

Was ist SEO überhaupt?

SEO ist das Akronym für SearchEngineOptimization, also dem englischen Wort für Suchmaschinenoptimierung. Es beschreibt alle Maßnahmen, die dazu führen sollen, dass Google, bing, oder ecosia die eigene Webseite besser finden und möglichst als eines der ersten Ergebnisse einer Internetsuche ausspucken.

Als mögliche Handlungsschritte kommen hier OnPage- und OffPage-Aktionen vor, also Dinge, die ich direkt an der Website verändere (Inhalt, Formatierung, Titel…) und Maßnahmen, die im Umfeld des Blogs geschehen. Das könnten beispielsweise Verlinkungen auf anderen Internetseiten sein.

Hintergrund dieser Optimierungsversuche ist die Arbeitsweise einer Suchmaschine. So hat Google zum Beispiel ganz klare Werte, nach denen beurteilt wird, ob eine Webseite relevante Ergebnisse für eine Suchanfrage bietet. Spezielle Programme, sogenannte Robots und Webcrawler, durchforsten dann das Netz nach entsprechenden Treffern.

Die Suchmaschinenoptimierung versucht, diese Werte zu verbessern und den Crawlern die Arbeit zu erleichtern. Im Idealfall taucht man dann auf den ersten Ergebnisseiten in der Google-Suche auf.

Wie funktioniert die Suchmaschinenoptimierung?

Generell hängt die Auffindbarkeit und das Ranking einer Seite von vier Faktoren ab: Die Nutzerfreundlichkeit, das Ansehen der Webseite, die Relevanz der Seite für eine Suche und die sogenannte Website-Hygiene. Jedem Punkt kann man dann wieder spezielle Bereiche zuordnen und diese im Detail aufschlüsseln.

SEO ist ein ziemlich großer Bereich und es gibt reichlich Anbieter, die nichts anderes machen, als Webseiten so zu verändern, dass die möglichst unter den TOP100-Suchergebnissen landen. Und natürlich können sich Interessierte umfangreich fortbilden. Es gibt mittlerweile sogar eine SEO-Akademie und Fernstudiengänge zu dem Thema.

Ich selbst habe das aber nicht studiert und mich auch nur recht oberflächlich damit auseinandergesetzt. Letztendlich will ich ja auch nur mein kleines Blog soweit bekommen, dass eine Suchanfrage nach z.B. 30-Tage-Challenges irgendwo auf Seite 3 oder 4 auch 30daysofthings.de anführt.

Welche einfachen Möglichkeiten es hierfür gibt und was auch ihr machen könntet, will ich euch im Folgenden erklären. Ich gehe dabei aber längst nicht alle Aspekte durch, solltet ihr also mehr wissen wollen, schaut ihr euch am besten mal bei SEO-Management-Firmen oder in entsprechenden Foren um.

Keywords

Die Suchmaschinenoptimierung funktioniert ja so, dass alles getan wird damit die Suchmaschine bei einer konkreten Suchanfrage explizit meine Seite findet. Gibt jemand bei Google „30-Tage-Challenge“ ein, möchte ich, dass mein Blog idealerweise schnell in den Ergebnissen auftaucht. Andere Suchwörter könnten Challenge-Blog sein oder „Monatsprojekt“.

Sollte meine Seite hingegen nicht auftauchen wenn jemand nach einem Schreiner in Ellmedingen sucht, wäre das vollkommen ok. SEO ist also immer ausgerichtet auf die Schlüsselwörter und Suchbegriffe, die für meine Seite relevant sind.

Meine erste Aufgabe war es also, mir genau zu überlegen, welche Keywords für meinen Blog allgemein und auch für einzelne Posts wichtig sind. Anregungen bekommt man übrigens, wenn man sich anschaut, was die Suchmaschine einem als weitere interessante Suchwörter am Ende der Seite vorschlägt und wie die Suchanfrage im Pop-up-Feld ergänzt wird.

Der Blogname

Diese Keywords spielen dann eine wichtige Rolle für meine einzelnen Posts, aber auch schon für die Wahl meines Blognamens. Denn je früher ich die Suchmaschine auf das Wort stoße, desto schneller kapiert sie, dass sie soeben auf relevantes Material gestoßen ist.

Ich gebe zu, mein Blogname 30daysofthings.de ist absolut nicht suchmaschinenoptimiert – als ich ihn aus der Taufe hob, wusste ich noch nichts von SEO und außerdem gefiel er mir sofort. Daher würde ich ihn jetzt auch nicht mehr ändern wollen. Und trotzdem: 30TagevollerChallenges.de oder 30-Tage-Challenges-und-mehr.de wären wahrscheinlich Google-freundlicher gewesen.

Solltet ihr noch vor der Entscheidung stehen, wie ihr euren Blog nennen wollt, so schaut, ob sich mit euren Keywords nicht was Schönes basteln lässt. Denkt aber daran, zu prüfen, ob der Name nicht schon markenrechtlich geschützt ist.

Keywords im Blogpost

Ansonsten sollten eure Keywords mehrfach im Text auftauchen. Setzt ihn idealerweise in die Überschrift und platziert ihn dann drei-, viermal an sinnvollen Stellen im Text. Aber Achtung – ihr schreibt ja in erster Linie für eure Leser und nicht für die Suchmaschine. Somit geht es nicht darum, einen Text für das Keyword zu schreiben, sondern mit ihm.

Ich persönlich habe meinen Schreibprozess nicht groß verändert. So schreibe ich den Text zunächst einmal so, wie ich ihn haben will und gucke hinterher, ob mein Keyword an passenden Stellen steht, oder ob ich hier noch kleine Verbesserungen vornehmen muss. Und ich gestehe auch: Wenn mir die Version des Absatzes ohne Keyword besser gefällt, dann lasse ich das so.

Gar keinen Sinn macht es übrigens, einen Nonsensetext zu verfassen, in dem immer wieder der gewählte Suchbegriff auftaucht. Denn hier schlagen die Crawler Alarm und kennzeichnen die Seite als Spam. Das Ergebnis: man fliegt komplett aus der Ergebnisliste raus und belegt im Ranking die hintersten Plätze.

Verlinkungen

Eine weitere gute Möglichkeit, seine Seite für Suchmaschinen besser zu platzieren, sind Verlinkungen. Dabei können es sowohl Links zu anderen relevanten Seiten sein als auch Links, die zu Seiten auf der eigenen Homepage weisen. Beides kommt bei den Suchmaschinen gut an. So führen interne Links Google und Co. zu weiterem interessanten Material auf der Seite. Aber auch eure Leser werden dorthin geführt. Und je länger Besucher bei euch verweilen und je intensiver sie sich mit den Inhalten beschäftigen, desto optimaler ist es für die Suchmaschinen.

Ihr findet jetzt auch bei mir an sinnvollen Stellen Verweise zu anderen Bloginhalten. Manche davon hatte ich schon direkt eingefügt, andere habe ich nachgearbeitet. Aber insgesamt hoffe ich natürlich, dass es euch ermuntert und es euch Spaß macht, noch ein bisschen mehr in meinem Blog herumzustöbern.

Verlinkungen zu anderen Seiten funktionieren etwas anders. Sie wirken zweifach. Einerseits kann es für die Suchmaschine positive Effekte haben, wenn ihr qualitative und für euer Thema relevante ausgehende Links setzt. Und andererseits führen sinnvolle Links auf andere Seiten oft auch dazu, dass andere einen ebenso verlinken. Und das lieben Suchmaschinen: Führen Links von guten Webseiten zu eurer Seite, dann steigt euer Wert. Außerdem bringt das meist mehr Besucher, was wiederum den Rang in den Suchergebnissen positiv beeinflusst.

Ausgehende Links – ein zweischneidiges Schwert

Leider sind ausgehende Links manchmal auch kontraproduktiv, nämlich immer genau dann, wenn ihr auf Spamseiten verlinkt oder die Suchmaschinen herausfiltern können, dass ihr themenunabhängig und unpassende Links einbaut. Dann kann es sogar passieren, dass euch Google eine Nachricht zukommen lässt und ihr massiv im Ranking abrutscht.

Hier musste ich zunächst schlucken, denn meine Themen werden ja auf Dauer und mit jeder neuen Challenge so vielseitig sein, dass ich riskiere, dass Google denkt, ich würde sehr unspezifisch verlinken. Doch andererseits will ich es mir nicht nehmen lassen, auf andere tolle Seiten zu verweisen. Also – wann immer ihr bei mir einen Link findet, könnt ihr euch sicher sein, dass sie zumindest mir gut gefallen hat und für mich hilfreich war. Und wenn ich denke, der Link passt da nicht, dann setze ich auch keinen.

Bilder

Google und Co. mögen nicht nur gute Links, sie lieben auch Bilder. Aber Besucher tun das auch. Vielleicht habt ihr bemerkt, dass ich in letzter Zeit versuche, zumindest ein Beitragsbild einzubinden. Das mache ich natürlich nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung, sondern auch, weil es mir und hoffentlich auch euch gut gefällt.

Jetzt kann eine Suchmaschine keine Bilder als Bild betrachten, sondern nur Infos hierzu verarbeiten. Daher brauchen Fotos und Co. aussagekräftige Titel und idealerweise auch noch einen Alternativtext, der beschreibt, was auf der Abbildung zu sehen ist. Beides kann ich direkt einstellen, wenn ich eine Grafik auf meinen Blog hochlade.

Ein Wermutstropfen ist hier allein die gesteigerte Ladezeit. Obwohl ich noch nicht viele Fotos eingebunden habe (der Blog ist ja auch noch nicht alt), braucht mein Rechner schon jetzt länger, die Seite aufzubauen. Und das mögen weder Google noch die Leser. Wahrscheinlich werde ich zukünftig noch stärker auf die Bildgröße achten und unter Umständen muss ich auch über ein Plugin nachdenken, der hier hilfreich unter die Arme greift.

Helferlein

Es gibt glücklicherweise nicht nur Plugins, die bei der Ladezeit helfen, sondern auch nützliche Tools für das SEO. Ich persönlich arbeite mit Yoast SEO. Diese kleine Ergänzung prüft meine Beiträge hinsichtlich der Lesbarkeit und der Suchmaschinenoptimierung und gibt mir Tipps, was ich noch verbessern könnte. Gleichzeitig kann ich darüber ein Hauptkeyword eingeben und mein Snippet, also den Ausschnitt, der in den Suchergebnissen gezeigt wird, bearbeiten.

Wahrscheinlich kann ich mit dem Plugin noch viel mehr machen, doch so weit bin ich noch nicht. Bestimmt gibt es noch mehr tolle Programme mit vielen tollen Funktionen, doch auch da bin ich noch nicht. Schaut euch aber trotzdem ruhig mal an, was es alles für Möglichkeiten gibt. Wählt dann eure Lösung, die zu euch und eurem Blog oder eurer Webseite passt.

Ich selbst bin mal gespannt, was ich noch so entdecken werde. Auf jeden Fall ist es aufregend zu sehen, wie viel ich hier an jedem einzelnen Tag der Blog-Challenge lerne. In dem Sinne auf zu weiteren Aufgaben!

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